Linux auf dem MacBook – fedora 16

Seit Version 16 verwendet fedora grub2 und kann daher theoretisch auch auf MacBooks direkt booten, also ohne die bisher nötigen Umwege über rEFIt. Bei älteren Modellen geht das leider nur über einen kleinen Umweg.

Jason Montleon beschreibt unter auf fedora64.org wie ds geht. Ich möchte das dort skizzierte Vorgehen als „copy-paste“-Tutorial hier noch einmal wiedergeben.
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skype für fedora 15 (64 bit)

Skype bietet zur Installation für Linux 32-bit Pakete an, auch für fedora15 wird ein eigenes Repository gepflegt. Man kann die dort angebotene 32-bit Version problemlos unter fedora15 installieren, allerdings startet sie nicht.
Versucht man skype aus dem Terminal zu starten, erhält man folgende Fehlermeldung:

skype: error while loading shared libraries: libXv.so.1: cannot open shared object file: No such file or directory

Das Problem ist, dass skype einige 32-bit Bibliotheken benötigt, bei der Überprüfung der Abhängigkeiten aber die 64-bit Versionen gefunden werden und die Abhängigkeit als gelöst markiert wird. Das Problem lässt sich durch manuelle Installation der 32-bit Bibliotheken leicht beheben:

sudo yum install qt.i686 qt-x11.i686 libXv.i686 libXScrnSaver.i686

RAW-Vorschaubilder für .NEF

Standardmäßig erzeugt Nautilus keine Vorschaubilder für RAW-Bilder. Die Installation von raw-thumbnailer sollte das beheben. Für Nikon-Raw-Bilder funktioniert das bei mir jedoch nicht auf Anhieb. Abhilfe schafft dieser kleine Workaround:

Unter /usr/share/thumbnailers/ lege die Datei nef-thumbnailer.thumbnailer mit folgendem Inhalt an:

[Thumbnailer Entry]
Exec=/usr/bin/gnome-raw-thumbnailer -s %s %i %o
MimeType=image/x-nikon-nef;

Linux auf dem Mac

Linux auf einem Mac installieren – ganz einfach sollte man meinen. Stimmt leider nicht ganz, aber so gehts:

Sollte man aus irgendwelchen Gründen – sei es, dass einem die Firmenpolitik nicht mehr passt, die Update-Strategie, die absehbare Zukunft des Betriebssystems… – in die Versuchung geraten Linux auf einem Mac installieren zu wollen, steht man vor einem Problem: das EFI des Geräts bootet keine Linux-Partitionen. Das EFI ist so etwas wie ein weiterentwickeltes BIOS und rein von der Idee her sollte es jedes beliebiges Betriebssystem starten können. Anscheinend will Apple das aber nicht.
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