Mailserver mit openldap, postfix und dovecot

In diesem Artikel werde ich beschreiben, wie ich meinen Mailserver mit postfix, dovecot and LDAP aufgesetzt habe. Dabei verwende ich virtuelle mailboxen, deren Konfiguration im LDAP abgelegt werden.
Obwohl ich eigentlich nur meinen bestehenden Mailserver errweitere indem ich LDAP als einzige Verwaltungsstelle erweitere, werde ich hier das komplette Setup von Anfang an beschreiben. Ich habe das für ein Testsystem in einer Virtual Box auch genauso ausprobiert. Ich beschreibe hier mein persönliches Setup hautsächlich für meine eigene Dokumentation. Da ich aber glaube, dass es vielen mit ihrer Konfiguration helfen kann, habe ich mich entschieden es zu veröffentlichen.
Eine großartige Quelle der Inspiration für die Feinheiten dieses Setups war die Konfiguration, die Michael Hammer auf seiner Seite beschreibt.

Die Schritte der Konfiguration sind:

  1. openLDAP
  2. dovecot
  3. postfix
  4. Testen
  5. Viren- und Spamschutz
  6. Filtern mit sieve
  7. Zugang fürs Mobiltelefon (EAS)
  8. Weboberfläche

Diese Schritte werde ich in den nächsten Wochen in einzelnen Artikeln beschreiben. Sofern keine gesteigerte Nachfrage nach einer Übersetzung besteht, werden die Artikel zunächst nur auf Englisch verfügbar sein.

Ein eigener Mailserver – Teil1: postfix

Nachdem ich mich kürzlich entschieden habe, cbjck.de in Zukunft auf einem eigenen virtuellen Server zu betreiben (zu den genauen Gründen schreibe ich vielleicht noch mal einen Teil 0), habe ich gestern angefangen, diesen Server auf debian 6 „squeeze“ einzurichten.

Bevor die Domain umziehen kann, muss aber ein funktionsfähiger Mailserver eingerichtet sein, da mit dem Umzug auch der hosted-Mailserver abgeschaltet wird.  Also musste ich – zum ersten Mal – einen Mailserver einrichten, was ich im Folgenden, auch zur Dokumentation für mich selber erklären möchte. Die Wahl fiel auf  eine Kombination aus postfix und dovecot.
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